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Gedanke 122

Am Beginn des Buches « Genesis » wird Noah als « gerecht » bezeichnet (cf. Gn 6,9), denn er mußte das bewerkstelligen können, was nötig war für eine Erneuerung der Welt. Er hat diese ungeheure Aufgabe bewältigt, er hat die Ernährung all der unterschiedlichen Tierarten der Welt für die Dauer ihres Aufenthalts in der Arche sicher gestellt, ohne dass jemand weiß, auf welche Art und Weise.

Ebenfalls im Buch Genesis wird Joseph « gerecht » genannt (cf. Gn 41,39). Er war gerecht genug um ein ganzes Volk zu ernähren und die Söhne der Verheißung so zu retten. Auch diese Aufgabe war außerordentlich beachtlich : « Joseph speicherte eine derartige Menge Weizen auf, dass sie der Menge des Sandes am Meeresstrand glich. » (Gn 41,49).

Auch der heilige Joseph ist « gerecht » (cf. Mt 1,19), « gerecht » für eine Aufgabe, die noch ungeheuer bedeutender ist. Er sollte der Ernährer und Vater des »lebendigen Brotes »sein. Auch heute noch trägt er Sorge für die notwendigen Bedürfnisse der Kirche, ohne dass man erkennen kann, auf welche Weise. Unter seiner Obhut und seinem Schutz erhielt der Sohn Gottes sein tägliches Brot.
Heiliger Joseph, Vorbild und Modell aller Priester, erneuere unsere Liebe zur Eucharistie !

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