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Artisanat monastique

Gedanke 104

„Joseph, ihr Ehemann, war ein gerechter Mensch.“(Mt 1,19).

Es ist bekannt, dass Sankt Joseph ein gerechter Mann war, aber man fragt sich selten nach dem Weg, den er durchlaufen musste, um diese vollkommene Gerechtigkeit zu erreichen. Wie ist er aufgewachsen, welche Erfahrungen hat er gemacht, auf wie viel hat er verzichten müssen, damit er, wenn der Tag es forderte, den Messias zu erkennen imstande war, verborgen im Schoß der Jungfrau Maria. Sankt Joseph, beraubt durch den Heiligen Geist.

Obwohl man sehr gut weiß, dass der heilige Joseph der Ehemann Marias war, sucht man nicht genug zu verstehen, was er von Maria gelernt hat, denn ihm ist durch sie das notwendige übernatürliche Erkennen aufgegangen, das sich in seinem alltäglichen Leben bewährt hat und ihm die unerschöpflichen Reichtümer unsichtbarer Liebe enthüllte in ihren unscheinbaren Zeichen.

Sankt Joseph, angeleitet und gefördert durch Maria.

Wer also Sankt Joseph als seinen Vater annimmt, folgt ihm damit wesentlich auf seinem Weg der Menschlichkeit. Sankt Joseph ist ihn selbst vorangegangen. Heiliger Joseph, Vater Jesu.

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