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Gedanke 102

„Das ist Joseph, ein fruchtbarer Baum, gepflanzt an einer Quelle.“(Gn 49,22)

In der Stunde des Segens über seinen Sohn sah Jakob Joseph wachsen und gedeihen. Die Kirche wendet die Vollendung dieser Prophezeiung an auf den heiligen Joseph. Dieser, als kräftige junge Pflanze im Weinberg des Herrn, entwickelte sich durch die Ausrichtung seiner Natur auf die göttlichen Anforderungen hin. Wie eine Pflanze kräftigte er sich, indem er seine Seele nur mit dem klaren Wasser des Heiligen Geistes nährte. Dadurch blühte er auf. Er widerstand auch nicht dem Wegschneiden alles dessen, was dem widersprach, und strebte danach, den Himmel wie mit seinen zerbrechlichen Ästen und Fähigkeiten zu berühren. So ließ sich Joseph von Nazareth, mit fest auf der Erde stehenden Füßen, von Gott, dem Herrn, als Winzer beschneiden und formen. Hingegeben an den Willen Gottes, erstrebte er nichts anderes als diesen.

Heiliger Joseph, lehre uns, dass alle Frucht geboren wird aus dieser Quelle, dem Beschneiden unseres Begehrens und dem Verlassen alles dessen, was nicht Gottes Willen entspricht.

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