Boutique

Plus de 500 titres

Carterie

Artisanat monastique

Gedanke 96

« Stammbaum Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams. » (Mt 1,1)

Zu Beginn seines Evangeliums stellt Mathäus Jesus als Sohn vor in einer seltsamen Doppelung von David und Abraham. David und Abraham, die beide Schwierigkeiten hatten, Vater zu sein. David musste seine väterliche Liebe erst entdecken und seine Söhne annehmen. Abraham hatte auf sein Besitzrecht am Sohn zu verzichten und seinen Sohn am Leben zu lassen. Am Ende ihres Lebens war dies beiden gelungen. David mit Salomon auf seinem Thron duch väterliche Liebe und Gehorsam gegenüber der göttlichen Auswahl. Abraham in Lösung von Isaac, indem er anerkennt, dass dieser vor allem Sohn Gottes ist.

Im anderen Extrem dieses Stammbaums empfängt Jesus, der mehr ist als Salomon und Isaac, einen anderen zum Vater : « Joseph, den Mann Marias, von der geboren wurde Jesus, der Christus genannt wird. »(Mt 1,16)Joseph, der lange Zeit nur als Vater-Stellvertreter gesehen wurde, hier aber seine erstaunliche Vaterschaft zeigt in dem,was der Text verschweigt. Gelöst von Jesus dem Fleisch nach, übertrifft er Abraham. In der Anerkennung der einzigartigen Berufung dieses seines Sohnes, steht er weit über David. Joseph war für Jesus ein Vater, wie es ihn nie jemals gegeben hat oder geben wird.

Der Stammbaum Jesu öffnet unsere Herzen für die unvergleichliche Vaterschaft des heiligen Joseph. Diese bezieht sich aber auch auf alle diejenigen, die « in [Maria] gezeugt »sind (Mt 1,20) durch den heiligen Geist :denn das ist durch diesen Geist ein jeder von uns.

Précédent

Suivant