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Gedanke 86

zum Sohn jeden Menschen, der die Weisheit sucht : « Höre mein Sohn, auf die Lehren deines Vaters … » (Pr 1,8)

Am Anfang des Buches der Weisheit, das zu Beginn auch seinen Namen trägt, wird Salomon als « Sohn Davids » (Pr 1,1) vorgestellt, denn es ist wahr, dass der Weg der Weisheit weitergeschrieben werden muß in einer Überlieferung. Die Weiheit beginnt nicht mit einem einzelnen Weisen,sondern durch Überlieferung und dadurch allein blüht sie auf. Das will Jesus, der » Sohn Davids »(Mt 1,20), uns sagen, indem er bekräftigt : »Hier ist einer, der viel mehr ist als Salomon »(Mt 1,20) ?

Es gibt niemand, der als Sohn über seinem Vater steht, es sei denn, es ist « der Sohn » selbst, von dem der ewige Vater verlangt, dass wir auf ihn hören sollen.(cf. Mc 9,7).

Von daher erklärt der heilige Evangelist Matthäus, der heilige Joseph sei « ein gerechter Mann » (Mt 1,19), das bedeutet, ein Vorbild der Weisheit, und er ist ebenfalls ein « Sohn Davids » (Mt 1,20). Damit will Matthäus zeigen, dass die Vaterschaft des weisen Joseph sich grundlegend aus der überlieferten Weisheit herleitet und dann zur Vollendung kommt in der Vaterschaft Jesu, der Mensch gewordenen Weisheit, der sagt : « Ich lasse euch nicht als Weisen zurück ! » (Jn 14,18)

Sankt Joseph, sei Vater und nimm als Sohn den auf, der die Weisheit sucht !

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