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Artisanat monastique

Gedanke 61

Die österliche Zeit gibt uns die Möglichkeit, das Apostelkollegium zu betrachten, so wie es um den Auferstandenen versammelt ist. Der Meister lehrt, wie zuvor, wie immer. Ihr Herz brennt, ihr Geist wird erleuchtet und erhellt. Während dieser ihrer letzten Vorbereitung darauf, die Straßen in der ganzen Welt zu durchwandern, leitet er sie an, die Liebe zu betrachten. Sie vereint der unüberwindliche Eifer, die Kirche des Herrn zum Leben und zur Welt zu bringen. Aber selbst jetzt fällt es ihnen schwer zu begreifen, was es heißt, zu lieben. Denn sie haben die Erfahrung gemacht, dass sie dies tatsächlich nicht wissen, dass sie sogar fähig sind, die Liebe zu verraten, dass sie nicht aus sich heraus lieben können. Erst im auferstandenen Jesus erkennen sie das liebende Gesicht des Vaters. Sie beten sein geöffnetes Herz an , das sie in die Liebe des Vaters hineinführt. Nur so, indem er brennend Jesus liebt, erhält jeder Mensch das Herz eines Vaters.

In der Feier der Eucharistie erneuert die Kirche mit Ehrerbietung und Liebe diese österliche Gemeinschaft unserer Väter, begründet durch die Apostel und durch die, die der hl. Geist zu ihnen hinzufügte : Petrus und Paulus, Andreas, Jakobus und Johannes, Thomas, Jakobus und Philippus, Bartholomäus und Thaddäus, Simon und Judas, Linus, Kletus, Clemens, Sixtus, Cornelius … Und hier erinnert die Kirche auch daran, und zwar durch Nennung an der ersten Stelle, dass von allen diesen Vätern keiner größer ist als Sankt Joseph !

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