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Carterie

Artisanat monastique

Gedanke 34

Auf einem Basrelief mit Skulpturen aus edlem Holz, auf frommen Kupferstichen oder auf einfachen Kommunionsbildern sehen wir den Hl. Joseph als erhabenen , beinahe sterbenden Greis. Ihm zur Hilfe beigefügt sind die Hl. Jungfrau und der Messias in eigener Person, alle schliesslich beehrt durch die ehrenhafte Schirmherrschaft der Sterbenden, wobei sie das Wesentliche hüten : sie befehlen sich dem Hl.

Joseph in ihren letzten Lebensmomenten. Die fromme Bilderdarstellung hat leider das lodernde Feuer in Glut verkehrt.

Denn Joseph, der Vater, stirbt nicht, er kann nur geben. Für ihn als vollkommenen Pädagogen ist alles nur Gelegenheit zur Weitergabe.
Noch an seinem Lebensende lehrte er den Meister des Lebens, wie man sich beim Sterben verhält, wenn man Sohn ist.

Im Tod findet ein jeder heraus, was er in Wirklichkeit ist. Und Joseph, der Sohn, wünscht sich brennend die Quelle des Seins wieder-
zuerreichen, nämlich den Vater. Er fasste die ganz Lehre in der Übergabe eines Hoffnungs- und Leidensatems zusammen :
GEBEN, immer wieder SICH-SELBER-GEBEN,damit die Welt erlöst werde.

Heiliger Joseph, unser Vater, lehre uns jeden Tag sterben.

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