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Carterie

Artisanat monastique

Rozier Gilbert Louis Fernand

Er kommt am 5. Juli 1839 in Ebreuil im Département Allier zur Welt. Er studiert Pharmakologie und erhält 1870 den Doktortitel der Medizin, den er im darauffolgenden Jahr durch einen Doktortitel in Physik ergänzt. Nach einer Stelle als Sekretär des Astronomen Urbain Le Verrier verdingt er sich als Bordmediziner bei der Transatlantischen Kompanie. Sieben Jahre später zieht er nach Paris. Inzwischen ist er zum Schüler von Eliphas Lévy und zum Freund von Papus geworden. Er schreibt einige Bücher und Artikel, die sich mit dem Okkultismus befassen. 1905 hält er an der École des sciences hermétiques («Schule der hermetischen Wissenschaften») einen «Kurs in hoher Magie».

F. Rozier nennt sich Christ, der weit von der Kirche entfernt ist, gegenüber der er sich mit Kritik nicht zurückhält. Für diesen Magier, der sich gern als «christlichen Okkultisten» sehen möchte, ist die «hohe Magie» der Weg der Wahl, um Zugang zur «göttlichen Magie» zu erhalten, worunter die Theurgie oder Vergöttlichung des Menschen nicht durch die Gnade, sondern durch die magischen Praktiken zu verstehen ist.

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