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Artisanat monastique

Die Magie

Der Name stammt angeblich von dort, wo die «okkulte Wissenschaft» ihren Ursprung gehabt haben soll, also von den Magiern aus Medea, den Priestern der mazdäischen Religion. Diese Kennntisse sollen sich dann zunächst in Chaldäa, später in Griechenland und von dort aus weiter verbreitet haben.
Es scheint, daß es sich bei dieser Entstehungsgeschichte eher um einen Mythos handelt: man findet «magische» Traditionen in allen Kulturen, unabhängig vom Grad ihrer Entwicklung.

Ganz allgemein stellt sich die Magie als ein Geheimwissen dar, das unter Zuhilfenahme sehr genauer Vorgaben Gesetze anwendet, von denen der gewöhnliche Mensch nichts weiß, was erlaubt, paranatürliche Ergebnisse zu erzielen.

Der Magier ist also eine Art «Techniker der okkulten Energien», der mit Hilfe sehr genau festgelegter Rituale auf der Ebene dieser Energien Handlungen ausübt, die auf seine Umwelt einwirken; sie sind in den berühmten «Zauberbüchern» niedergelegt.

Der Schlüssel für die Wirksamkeit dieser Praktiken beruht angeblich auf
– dem Gesetz der Entsprechung oder der Analogie,
– der Macht der Sprache, des richtigen Worts (Spruchs), das unter den Bedingungen ausgesprochen wird, die ihm seine Wirkung verleihen, und
– der Hilfe von Wesen, die die okkulte Ebene beherrschen, auf die der Magier Einfluß nimmt.