Die « freudenreichen Geheimnisse », das ist schnell so gesagt ! Freudig war sicher das Wiederfinden Jesu im Tempel, aber nicht ohne die Ängste der vorherigen Trennung zu beachten : « Warum hast du uns das angetan ? » (Lc 2,48) « Warum habt ihr mich gesucht ? » (Lc 2,49) Die Freude lag sicher im Finden, aber man darf sie nicht sehen ohne das seelische Leid aufgrund des fehlenden Verständnisses.

Die Leiden Jesu Christi selbst sind nicht auf Gethsemani beschränkt. Die mächtige Bewegung in seinem Inneren, das nicht zu unterdrückende Verlangen, bei seinem himmlischen Vater zu sein, verließ Jesus auch in seinem Leben in Nazareth nicht. Trotzdem heißt es : « Er war ihnen untertan. » (Lc 2,51) Denn gerade durch Maria und Joseph lernte Jesus das Grundlegende seines Lebens-Kampfes : « Nicht mein Wille, sondern der Deine. » (Lc 22,41).

Heiliger Joseph, die vertrauen wir unsere Fastenzeit an. Sie ist für uns ein Weg der Freude, den wir betreten mit der Feier des Aschenkreuzes. Sie ist die Zeit zu lernen, sich selbst zu verleugnen und sich mit dem Sohn zu vereinen. Lehre uns den vollkommenen Verzicht auf unseren Eigenwillen.

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